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Full Site Editing (FSE), Block-Theme: ein Schnellüberblick ....

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von suedtiroler, 17. Januar 2022.

  1. suedtiroler

    suedtiroler Well-Known Member

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    Servus, :)

    weil es in wenigen Tagen soweit ist - hier ein paar Zeilen zum Thema Full Site Editing (FSE) - Block-Theme: ein Schnellüberblick - ein Text der in den letzten 4 Wochen entstanden ist - als kurze Notizen für mich selbst - der ich mich ins Thema FSE usw. einarbeiten will.

    Den vorliegenden Text habe ich als Gutenberg-Anfänger (ich hab mich anfangs auch sehr schwer getan u. kaum anfreunden können mit Gutenberg, Full Site Editing u.s.w. im Grunde für mich geschrieben mit dem Ziel, einen kleinen Überblick zu gewinnen.

    Durch die neuerliche Diskussion über das Release der V 5.9, die Neuerungen die damit einhergehen dachte ich, das einfach kurz hier zu teilen - und durch einige weiterführende Links zu ergänzen. Der Text kommt komplett ohne Bilder aus - die könnte man ggf. später noch nachliefern. Viele viele vor allen Dingen englischsprachige Einführungen zum Thema sind vollständiger, übersichtlicher und anschaulicher - vor allen Dingen, wenn wir die Videos noch mit einbeziehen. (ein paar davon verlinke ich).
    Wie gesagt, der Text ist in den letzten Wochen nur für mich entstanden - und das Ergebnis von Lektüren und der Rezeption vieler guter Texte und Videos, vor allen Dingen aus dem englischsprachigen Raum: Besonders wertvoll hier die Clips von Anne McCarthy, Jamie Marsland, Brainstorm u. a. m.


    here we go: FSE u.s.w. ein Schnelldurchgang durch die Neuerungen - grundlegende Funktion usw. usf.

    in knapp 10 Tagen ist sie da, die Version 5.9: Im Gegensatz zur V 5.8 ist halt neu in Version 5.9 hinzugekommen. dass diese Version die allererste ist, bei der das Konzept des Full Site Editing (FSE) im Core enthalten ist. Das hat den Effekt, dass nun die FES-Möglichkeiten mehr werden. Aufs Ganze gesehen sind damit ungefähr 35 neue Blöcke in den Core eingewandert.

    D.h. es gibt Blöcke für Theme-Teile wie:
    - Navigation-Editor
    - diverse Seitenbereiche
    - Site-Logo
    - und viele viele andere Dinge mehr.

    Daraus folgt für den Entanwender die Möglichkeit Elemente der ganzen Seite (full Site eben) via Block-Theming zu designen und anzupassen. Anders gesagt: die ganze Webseite kann ab der Version 5.9 mittels Blöcken angepasst werden; Mit anderen Worten: man kann via Blöcke nicht nur Beiträge und Seiten anpassen, sondern auch Kopf- und Fußzeilenbereiche und darüber hinaus sowie (und das ist das tolle) Templates auch für besondere und spezielle (aka "Custom") Post-Types oder auch einzelne Seitenbereiche.

    Das Gute: Diese oben beschriebenen neuen Funktionen, die werden erst dann aktiv, wenn man ein neues FSE-fähiges Theme verwendest - also ein sogenanntes Block-Theme. Erst dann also, wenn man ein FSE-fähiges Theme einsetzt, dann werden die oben beschriebenen neuen Funktionen aktiv verwendbar sein
    - m.a.W. es ist so, dass sich erst dann der neue Block-Editor aktiviert und aktiv einsetzbar ist: Dadurch aktiviert sich der Block-Editior

    Im Folgenden gehe ich schnell die Neuerungen durch, gehe u.a. auch auf Themen wie:

    - der Anfang von FSE - wie es begonnen hat;
    - Block-Pattern;
    - die Geschichte von Full-Site-Editing;
    - FSE - Blöcke, Pattern, Query Loop und wiederverwendbare Templates:
    - Navigation-Block:
    - Pattern-Library;
    - Query-Loop-patterns;
    - Template - die Filestruktur- Ein Vergleich: Template eines herkömmlichen wordpress theme hat diese Struktur;
    - Theme.json: Möglichkeiten u.s.w. u.f.

    Full Site Editing ist eine grundlegende Funktion, die es einem Publisher ermöglicht, jeden Aspekt einer Website über die Gutenberg-Blockschnittstelle zu bearbeiten. Viele Schlüsselkomponenten für einen benutzerfreundlichen blockbasierten Editor waren noch lange nicht bereit für die Veröffentlichung. Der blockbasierte Editor stellt die Zukunft von WordPress dar, aber ohne diese wichtigen Komponenten bleibt die Entwicklung von WordPress stecken. Laut dem von WordPress veröffentlichten Zeitplan stand das Unternehmen vor zwei Entscheidungen:

    Full Site Editing (FSE) - Geschichtliches - wie es wurde;

    Mit der Einführung von WordPress 5.0 Ende 2018 wurde der bekannte Classic-Editor von WordPress durch einen neuen namens Gutenberg ersetzt. Dieser neue Editor ist eine wesentliche Änderung beim Erstellen von Inhalten auf WordPress-Websites, indem stattdessen Blöcke verwendet werden. Aber das ist erst der Anfang. „Gutenberg“, das ist der Codename für ein ganz neues Paradigma für das Erstellen mit WordPress, das darauf abzielt, das gesamte Publishing-Erlebnis genauso zu revolutionieren wie Gutenberg das gedruckte Wort. Das Projekt folgt einem vierphasigen Prozess, der wichtige Teile von WordPress berührt Bearbeitung, Anpassung, Zusammenarbeit und Mehrsprachigkeit. Der Blockeditor führt einen modularen Ansatz für alle Teile der Website ein: Jeder Inhalt im Editor, von einem Absatz über eine Bildergalerie bis hin zu einer Überschrift, ist ein eigener Block. Und genau wie physische Blöcke können WordPress-Blöcke hinzugefügt, angeordnet und neu angeordnet werden, sodass WordPress-Benutzer medienreiche Inhalte auf visuell intuitive Weise erstellen können – und ohne Umgehungen wie Shortcodes oder benutzerdefiniertes HTML.

    Gutenberg, das ist der schrittweise Ausbau in verschiedenen Dimensionen (Phasen):

    - Weiterentwicklung der UX & UI - usability; neue Funktionalität(en): Blockdesigns, Vorlagenbearbeitung und globale Styles;
    - Vereinfachung der Bearbeitung – diesbezüglich angefangen im Core;
    - Anpassung – Full Site Editing (FSE) - eingeführt an Hand der Bereiche in Blockmuster, Blockverzeichnis, Blockbasierte Themen u.v.a.m.;
    - Entwicklung der Mehrsprachigkeit – Kernimplementierung des Supports für mehrsprachige Websites;
    - u.v.a.m.

    Am 20. Juli 2021 wurde Full Site Editing in WordPress 5.8 einen weiteren Schritt voran gebracht:
    Doch die Entwicklungsgeschichte mit FSE - die hat schon früer angefangen; Tatsächlich wurde es erstmals Anfang 2020 über ein Experimentierprogramm eingeführt.

    Was ist die Full-Site-Editing?
    mit Full Site Editing kommt etwas ganz Neues in Wordpress zum Einsatz. FSE setzt auf dem Gutenbergschen Block-Prinzip auf. FSE ist ein Konzept, das sich auf die Möglichkeit bezieht, eine ganze Website basierend auf der Verwendung von Blöcken zu erstellen. Eigentlich steht FSE für einen Sammelbegriff oder Basiskonzept und dementsprechend für eine ganze Reihe neuer WordPress-Funktionen, die sich derzeit in der Entwicklung befinden: Blockdesigns, Vorlagenbearbeitung, globale Styles und viele andere Dinge mehr.

    Mit FSE muss man nicht mehr zwischen Customizer, Widget, Menü, hin- und herwechseln, um die Website anzupassen. Der Site-Editor ist das zentrale Werkzeug, mit dem man all die entscheidenten Dinge erledigen kann. So gesehen kann man alle Seiten oder auch gleich die gesamte Website von nur einem einzigen Ort aus erstellen, abändern und so weiter. Und mit FSE wird das Erstellen von Websites so einfach, einfach Blöcke ziehen und ablegen, oder auch Kopien zu erstellen. Blöcke - sie werden künftig praktisch überall sein, nicht wie bisher nur im Inhaltsbereich. Weshalb nun alles aus Blöcken besteht, nicht nur Elemente wie Absatz, Überschrift oder Bild. Auch der Header an sich wird nun zum Block. und der Footer auch. Themes braucht es dann noch immer. Allerdings funktionieren die ganz anders als zuvor - wie, das soll im Folgenden kurz angerissen werden:

    Ein Blick unter die Haube - auf die technische Ebene: REST API, React etc.
    Auf technischer Ebene haben wir – wie schon bereits bei den länger schon bekannten Blöcke – in Zukunft also weniger mit PHP als mit anderen Technologien, wie zum Beispiel mit JavaScript, React (eine JavaScript-Softwarebibliothek) und der REST API (der Representational State Transfer Programmierschnittstelle), GraphQL zu tun.

    FSE - Blöcke, Pattern, Query Loop und wiederverwendbare Templates:
    Full Site Editing bringt noch viel mehr Blöcke als bisher. Letztendlich besteht das Ziel von FSE darin, viele Gestaltungsmöglichkeiten neu zu eröffnen - ja im Grunde eine ganze Website mit nur Gutenberg-Blöcken zu erstellen.
    Das Hinzufügen von Blockunterstützung zu Widget-Bereichen ist ein weiterer Schritt, um Blöcke zum neuen Standard in WordPress zu machen. War es bislang vor allem für die strukturierenden Inhalte wie Absatz, Überschrift, Listen, Bilder etc. und der Erstellung von Inhalten vorbehalten, hält das Blockschema nun noch weiter Einzug in Wordpress - auch in die Bereiche der Gestaltung. War bis dato im Bereich der Gestaltung der Blockeinsatz z.B. in Bereichen der Gruppe- und auch des Spaltenblocks zu verzeichnen und in dem Angebot der Block-Vorlagen (Block-Patterns) und der Block-Styles, so geht die künftige Entwicklung nun weiter inn Richtung des Full Site Editings. Es kommen also noch viel mehr Blöcke hinzu. Allein in WordPress 5.8 wurden mehrere Duzend neue Blöcke veröffentlicht. Und die meisten von diesen haben mit der Abfrage zu tun - mit Query Loop. Deshalb im Folgenden ein paar Gedanken zu den Query Loop.


    Teil eins - / Teil zwei folgt unten
    .....Wie gesagt: all das sind nur Notizen die usprünglich nur für mich angelegt waren - hier als Anregung für Euch - schaut euch die unten gelinkten Videos an - und macht euch mit den Möglichkeiten Vertraut: weil es in wenigen Tagen soweit ist - und Full Site Editing (FSE) - Block-Theme dann in der V 5.9 erscheint.
     
  2. suedtiroler

    suedtiroler Well-Known Member

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    Hier Teil zwei der Kurzübersicht zum Thema Full-Site-Editing und Block-Theme


    Query Loop - eine der leistungsstärksten Funktionen Query Loop-Block:

    Eine der leistungsstärksten Funktionen ist der Query Loop-Block:

    „Query“ und „Loop“ - als Begriffspaar -gehört zu den wichtigen neuen Konzepten in WordPress. Traditionell waren sie nur für die Theme- und Plugin-Entwicklung notwendig. Doch das ändert sich nun. Durch den Query Loop-Block erhalten Benutzer jedoch Einblick in das, was in jeder Hinsicht das Rückgrat dafür ist, wie WordPress Beiträge im Frontend einer Website anzeigt. Die Entwicklung verläuft in Schritten - So hat bereits WordPress 5.8 einige neue Patterns und Blöcke hinzugefügt, einschließlich Query Loop. Mit Query-Loop gelingt es zum Beispiel, verschiedene Beitragstypen auf jeder Seite anzuzeigen. Dies macht es perfekt, um eine Seite zu erstellen, die z.B.

    - alle beliebtesten Beiträge hervorhebt; oder
    - um verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen;
    - vielfältige Abfragen durchzuführen;
    - vielfältige Informationen mittels eines Blocks anzeigen lassen;
    - z.B. die die einzelnen Elemente ( wie zum Beispiel, Beitragstitel, -inhalt, -bild, Meta-Angaben etc. ):
    - oder, oder oder, v.a.M.

    Man kann also festhalten: Abfrage nach dem Query-Loop-Prinzip werden bedeutender und umfangreicher. Es werden z.B. Beiträge ausgegeben, sobald und solange es welche gibt. Den hierfür erforderlichen Code für solche Abfragen, den liefert bislang immer das Theme. Wollte man bisher eine eigene Abfrage stellen, nehmen wir zum Beispiel also jene Abfrage, verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen; Diese Anfrage musste man früher mit einem entsprechenden Code abfragen – oder man bezog andernfalls ein entsprechendes Plugin zur Ausführung dieser Aktion ein. Durch die Entwicklung der neuen FSE-Technik und der Query-Loops lassen sich die hierfür erforderlichen Abfragen auch direkt erstellen – diesmal ohne Code oder Plugin. Zu diesem Zwecke, also zur Herstellung vielfältiger Abfragen, wie zum Beispiel etwa:

    - alle beliebtesten Beiträge hervorhebt; oder
    - um verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen;
    - vielfältige Abfragen durchzuführen;
    - vielfältige Informationen mittels eines Blocks anzeigen lassen;

    Für all diese vielfältigen Abfragen wurden eine ganze Menge neuer Blöcke entwickelt.

    Full-Site-Editing entpuppt sich also als ziemlich leistungsfähiges Konzept: Entscheidend ist, dass man diese Seiten jetzt erstellen kann,(...ohne eine einzige Codezeile schreiben zu müssen); Query Loop erlaubt es, ganz genau festzulegen, welche Informationen man mittels eines Blocks anzeigen will. So kann man beispielsweise den Titel des Beitrags, das vorgestellte Bild oder einen Auszug über diese Methode zur Anzeige bringen.

    WordPress 5.8 kommt zum Beispiel mit den folgenden Query-Loop-patterns:
    -Standard
    -Image auf der linken Seite
    -kleines Bild und Titel
    -Grid
    -großer Titel
    -Offset


    Ein Beispiel für ein vollständiges Bearbeitungsszenario für die Website: Angenommen, man habt einen Redakteur im Team, der neue Wege zur Online-Redaktion auf der Website testen möchte.
    a. ehe es Full Site Editing gab, musste dieser Redakteur entweder jedem Beitrag einzeln ein Formular hinzufügen oder sich an einen Entwickler wenden, um eines in die Vorlage hart zu codieren. Alle Änderungen oder Variationen die der Online-Redakteur ersonnen hat erforderten eine enge Zusammenarbeit mit dem Entwickler.
    b. mit der Einführung von Full Site Editing kann dieser Online-Redakteur selbst in die Blog-Vorlage gehen und einen Standardblock hinzufügen,wodurch das Formular allen Beiträgen gleichzeitig hinzugefügt wird. Sie können den Block ganz einfach nach Belieben bearbeiten und verschiedene Styles selber testen, bis man den besten gefunden haben.

    von Früher zu Heute - was sich ändert durch FSE: Das Konzept von Full Site Editing (FSE) im Überblick:

    1. Blöcke:
    Blöcke sind seit Gutenbergs Einführung nicht mehr fremd. Dies können Absätze, Bilder, Videos, Audios, ... in einem Beitrag sein. Diese können per Drag & Drop verschoben und in Spalten- oder sogar Gruppenreihenfolge anordnet werden. So gesehen sind Blöcke also Elemente, welche man beim Gestalten zu Seiten und Beiträgen hinzufügen kann. Dazu gehören:
    - Absätze
    - Überschriften
    - Bilder
    - Audio oder Videoinhalte
    - und vieles andere Mehr.

    Darüber hinaus beinhalten Blöcke auch globale Website Elemente wie:
    - Seitentitel
    - Website Taglines
    - Menüs
    - CSS
    - Shortcodes

    Blöcke statisch oder dynamisch:
    Blöcke können sowohl statisch als auch dynamisch sein. Statische Blöcke sind solche, die ihren Inhalt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung preisgeben. Zum Beispiel ist ein Absatzblock ein statischer Block. Dynamische Blöcke sind Blöcke, die ihre Struktur und ihren Inhalt in dem Moment aufbauen, wenn der Block im Frontend bei der Veröffentlichung anzeigen. https://developer.wordpress.org/block-editor/how-to-guides/block-tutorial/creating-dynamic-blocks/

    Es gibt zwei Hauptverwendungszwecke für dynamische Blöcke:

    Sie kommen dann zum Einsatz, wenn sich Inhalte ändern sollen, auch wenn ein Beitrag nicht aktualisiert wurde. Ein Beispiel aus WordPress selbst ist der Block "Latest Posts". Dieser Block wird überall dort aktualisiert, wo er verwendet wird, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird. Dynamische Blöcke sind also solche, die ihren Inhalt erst nach der Veröffentlichung eines Beitrags oder einer Seite preisgeben. Ein Beispiel wären die Site Building Blöcke, die die neuesten Blogbeiträge oder die letzten Kommentare anzeigen. Blöcke, in denen Aktualisierungen des Codes (HTML, CSS, JS) sofort im Frontend der Website angezeigt werden sollen. Wenn man beispielsweise die Struktur eines Blocks aktualisieren, indem Sie eine eue Klasse hinzufügen, ein HTML-Element hinzufügen oder das Layout auf andere Weise ändern, stellt die Verwendung eines dynamischen Blocks sicher, dass diese Änderungen sofort auf alle Vorkommen dieses Blocks auf der Site angewendet werden . (Wenn kein dynamischer Block verwendet wird, gilt bei der Aktualisierung des Blockcodes im Allgemeinen der Validierungsprozess von Gutenberg, wodurch Benutzer die Validierungsmeldung „Dieser Block scheint extern modifiziert worden zu sein“ sehen). ( cf. https://developer.wordpress.org/block-editor/how-to-guides/block-tutorial/creating-dynamic-blocks/ )

    Man kann also sagen, Blöcke lassen sich auch gruppieren und wiederverwenden. Man kann auf diese Weise zwei oder mehr Blöcke miteinander verbinden, um eine Block Gruppe zu erstellen oder Block Patterns zu erstellen, die man in jedem Beitrag oder auf jeder Seite deiner Website wiederverwenden kann. Beispielsweise lassen sich Blöcke für Überschriften, Absätze, Bilder und Buttons kombinieren, um eine Featureübersicht zu erstellen.

    Gutenberg-Blöcke; wiederverwendbar:
    Genau genommen sind Gutenberg-Blöcke wiederverwendbare Komponenten, die auf verschiedene Weise zur Gestaltung von Inhalten verwendet werden.

    Beispiele:hierfür sind der
    - Absatzblock, in welchem man geschriebene Inhalte einfügen kann, und der
    - zweispaltige Block, wodurch der Contentblock in zwei Abschnitte unterteilt wird.

    Es gibt weitere Blöcke für Listen, Videoeinbettungen, Fotogalerien, Pull-Quotes und viele Dutzende weiterer Anwendungen mehr. Diese Blöcke sind modular und anpassbar. Bisher beschränkte sich Gutenbergs Blockeditor lediglich auf den Inhaltsbereich von Seiten oder Beiträgen. Die Erstellung (Editierung) einer vollständigen Website bringt die Bearbeitung von Abschnitten mit sich, für die zuvor Codierung erforderlich war. Mit dem Gutenberg-Block-Editor kann man nun hier die visuelle Kontrolle übernehmen. Es können hier nicht nur vorhandene Themes und Vorlagen in einer vertrauten visuellen Oberfläche bearbeitet werden, sondern auch ganz einfach neue von Grund auf neu erstellt werden.

    Blockmuster und wiederverwendbare Blöcke:
    Blockmuster gruppieren verschiedene Blöcke in einem vollständigen Layout. Das bedeutet, dass all diese Blöcke erstellt, angeordnet, formatiert, konfiguriert und dann zu einem definierten und verfeinerten Probe "gebaut" werden kann, die dann sofort verwendet werden können. Man kann Blockmuster für die spätere Wiederverwendung sowohl in Beiträgen als auch auf Seiten speichern. Mit nur wenigen Klicks können komplizierte Inhaltsabschnitte für Beiträge oder Seiten erstellt werden.

    Teil zwei des Textes - der nächste Teil folgt unten
     
  3. suedtiroler

    suedtiroler Well-Known Member

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    Teil drei des Textes -

    Block Patterns:

    Was sind Block Patterns?
    Block Patterns sind Block Gruppen, die dabei helfen vordefinierte Website-Layouts zu erstellen. Block Patterns bauen die Funktionalität der eigenen Gruppierung von Blöcken untereinander aus. Sie helfen bei der weitern Ausgestaltung. Wenn ein Block Pattern zu einer Seite hinzufügt wurde, dann lässt sich Inhalt so bearbeiten, dass er zu deiner spezifischen Seite passt. Man kann also jedes Block Patterns an die individuelle Seite, auf der es sich befindet, anpassen. Zum Beispiel kann man eines der Listen Block Patterns verwenden, um auf diese Weise etwa die Angebote eines Webshops sichtbar zu machen. Darüber hinaus ist es auch vorstellbar, dasselbe Block Patterns für die Präsentation anderer -gelisteter Inhalte zu verwenden. Block Patterns lassen sich auf der ganzen Seite einfügen, um sie als Ausgangspunkt für dein Layout zu verwenden. Einige Block Patterns gibt es von Haus aus im WordPress Site Editor. Andere erscheinen je nach Theme und Plugins, die du verwendest.

    2. Templates:
    Wie wir wissen, kann eine WordPress-Website verschiedene Vorlagen haben, und jede ist eine separate Datei. Die Vorlagenhierarchie entscheidet, welche Vorlage oder welcher Vorlagensatz verwendet werden soll, um die Seite anzuzeigen. Man kann Templates auch als vordefinierte Layouts bezeichnen, Layouts also, welche Blöcke und Block Patterns, Blockattribute und Platzhalterinhalte enthalten können. Bis jetzt waren Templates ein Teil der WordPress Theme Dateien. In einigen Fällen hatten auch einige Plugins Template Dateien. Vorlagen gab es bisher in Form von PHP-Dateien. Aber jetzt wird HTML in FSE verwendet. Der Inhalt von Vorlagendateien ist jetzt eine Liste von Blockelementen, daher werden sie Blockvorlagen genannt. Mit der Einführung der WordPress Block Editor Styles und Full Site Editing Features, sind Templates nun HTML Dateien, die Block Markup enthalten. Ein Template besteht aus dem Inhaltsbereich und Template Parts wie footer.html oder header.html. Man kann Template Parts in anderen Templates wiederverwenden. Genau genommen sind Gutenberg-Blöcke sind wiederverwendbare Komponenten, die auf verschiedene Weise zur Gestaltung von Inhalten verwendet werden.

    Ein Vergleich:
    Das Template eines herkömmlichen wordpress theme hat diese Struktur

    Code:
    Entschuldige, aber du musst dich registrieren oder anmelden um den Inhalt sehen zu können!
    Ein FSE theme hat diese Struktur:

    Code:
    Entschuldige, aber du musst dich registrieren oder anmelden um den Inhalt sehen zu können!
    vgl. hierzu auch der experimental Block-based theme documentation auf WordPress (cf. https://developer.wordpress.org/block-editor/developers/themes/block-based-themes/ ). So wie es heute existiert, kann ich mir vorstellen, wie ich verschiedene Templates individuell anpassen kann, und das Theme ist dafür verantwortlich, diese Teile korrekt im Frontend auszugeben. Was fehlt, ist, wie ich diese Teile „im Konzert“ bearbeiten könnte. Ich habe das Gefühl, dass diese Erfahrung irgendwann logischerweise in den Customizer oder in eine Art Front-End-Bearbeitungserfahrung einfließen würde. Beim Durchstöbern der Github-Probleme bin ich jedoch über diesen Thread und dieses Konzept von Sean Andrews gestolpert


    Theme.json: die Theme.json sie beinhaltet die Grundeinstellungen des Themes:

    Die JSON Datei (JSON steht dabei als Abkürzung für JavaScript Object Notation) ist eine Datei, welche als gut und leicht lesbares Textformat im Grunde die allerwichtigsten Daten des Themes aufnimmt. Für die Version 5.9 wurde sie überarbeitet für eine bessere grafische bzw. auch globale Designkontrolle.
    Im Grunde ist sie so etwas, wie die zentrale Einheit - das Gehirn, bzw. die zentrale Steuereinheit der Block-Themes. Mit der Theme.json wir das erstellen von Themes stark vereinfacht:

    Was leistet die theme.json Datei im Rahmen des Full-Site-Editing; Wofür wird sie eingesetzt?
    Die theme.json Datei nimmt Daten über Site-relevante Kategorien auf wie z.B.

    - die Themebreite,
    - eingesetzte Fonts;
    - Styles;
    - Schriftgrößen;
    - Farben;
    - und anderes mehr festgelegt werden.


    mehr Möglichkeiten - bessere Handhabe für Entwickler u. Anwender:
    Die in dieser Hinsicht zur Verfügung stehenden Möglichkeiten sind nicht nur für die ganze Seite zur Verfügung, sondern stehen auch bereit - wenn man einzelne Blöcke betrachtet. M.a.W. werden über die theme.json auch einzelne Blöcke selbst hinsichtlich Design kontorollert und gewissermaßen beschrieben oder festgelegt. Neben den Möglichkeiten für den Themeentwickler bietet der Einsatz einer theme.json aber noch mehr: auch der User - also der Webmaster der Seite, kann die theme.json mit Gewinn einsetzen - er kann sich konkret die in der theme.json niedergelegten Grundeinstellungen ansehen und, wenn er möchte, im Site Editor individuell anpassen.


    Wie gesagt: all das sind nur Notizen die usprünglich nur für mich angelegt waren - hier als Anregung für Euch - schaut euch die unten gelinkten Videos an - und macht euch mit den Möglichkeiten Vertraut: weil es in wenigen Tagen soweit ist - und Full Site Editing (FSE) - Block-Theme dann in der V 5.9 erscheint.

    Viel Spaß ..:)
    Suedtiroler
     
  4. suedtiroler

    suedtiroler Well-Known Member

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    ...und wie versprochen - hier noch ein paar weiterführende Links: zu Bildern und Videos - auch von Anne McCarthy - ( ja sie ist Developer Wrangler u gehoert zum Automattic-Team - sie hat natürlich viel mit dem Thema zu tun - zugegebenermaßen.
    Aber ich hab an anderer Stelle schon weitere Stimmen u. Eindrücke von unabhänigen Anwendern und Entwicklern gepostet - so zum Beispiel den Videoclip den Jamie Marsland zusammengestellt hat - in dem er ca. 20 Entwickler u. Anwender zu Gutenberg befragt hat...


    Weitere Links - Bilder u. Beiträge zum Thema Full Site Editing - und Block Theming - insbes auch Twenty-Twenty Two (TT2)


    Wplift.com: https://wplift.com/wordpress-5-9-proposed-scope-moving-forward
    wptavern.com: https://wptavern.com

    Block Pattern Modal Explorer Coming to WordPress 5.9: https://wptavern.com/block-pattern-modal-explorer-coming-to-wordpress-5-9
    Github: https://github.com/wordpress/twentytwentytwo
    Wordpress-news: https://wordpress.org/news/
    wordpress.org/gutenberg: https://wordpress.org/gutenberg/
    gutenberg-blocks: https://gogutenberg.com/

    noch mehr Dinge: https://gogutenberg.com/blocks/image/
    gutenberghub.com: https://gutenberghub.com/

    Block-Reference: https://blocks.wp-a2z.org/block/
    Sonjas list of Gutenberg Features: https://www.webtimiser.de/top-10-gutenberg-features/
    overview Gutenberg-blocks: https://blog.novatrend.ch/2020/01/06/immer-mehr-gutenberg-bloecke/

    Gutenberg-Fibel: https://gutenberg-fibel.de
    Gutenberg 11.9 Focuses on Navigation Menus and Block Theming: https://wptavern.com



    ...mehr hier-...FSE Program Testing Call #11: Site Editing Safari: FSE Program Testing Call #11: Site Editing Safari



    hier noch einige Bilder aus dem Artikel von Justin Tadlock: FSE Outreach Round #11: Going on a Site Editing Safari [URL unfurl="true"]https://wptavern.com/fse-outreach-round-11-going-on-a-site-editing-safari[/URL]



    Im folgenden einige Screenshots von Justin beim - Durchlaufen der Tests:


    Bild 1 - aus Justins Artikel (siehe oben)
    img_1.jpg
    Custom homepage design with Twenty Twenty-Two theme.





    Bild 2 - aus Justins Artikel (siehe oben)
    img_2.jpg
    Trying to customize the Search block.



    Bild 3 - aus Justins Artikel (siehe oben)
    img_3.jpg
    Intro section between header and content.



    Bild 4 - aus Justins Artikel (siehe oben)
    img_4.jpg
    Grouping the Post Featured Image block for borders.



    und noch ein paar ..weitere Infos und Links zum Thema:

    FSE Outreach Round #11: Going on a Site Editing Safari
    [URL unfurl="true"]https://wptavern.com/fse-outreach-round-11-going-on-a-site-editing-safari[/URL]

    FSE Program Testing Call #11: Site Editing Safari
    [URL unfurl="true"]https://make.wordpress.org/test/2021/11/08/fse-program-testing-call-11-site-editing-safari/[/URL]

    First Look at WordPress’ Upcoming Twenty Twenty-Two Default Theme: “The Most Flexible Default Theme Ever Created for WordPress”
    [URL unfurl="true"]https://wptavern.com/first-look-at-wordpress-upcoming-twenty-twenty-two-default-theme-the-most-flexible-default-theme-ever-created-for-wordpress[/URL]

    TT1 - theme twenty-twenty-one:

    Anne McCarthy: Full Site Editing for WordPress Overview (April 2021)


    0:00 Intro & Talk Overview
    2:12 Full Site Editing Big Picture Questions
    5:22 Full Site Editing Milestones
    11:30 What's coming to WordPress 5.8?
    13:22 Brief Demo of Template Editing
    16:03 Important Dates & Takeaways
    18:14 Full Site Editing Outreach Program
    20:40 Top Pieces of Feedback about FSE
    26:00 Key Topics related to FSE


    Exploring WordPress 5.9: Block theme flows, Styling, Patterns Explorer, & more




    Wie gesagt: Videos von Anne und Jamie Marsland - kann ich alle nur wärmstens empfehlen: Hier der Link zum Channel von Anne: Sie macht einen sehr sehr guten Job.

    2022-01-17 16.21.58 www.youtube.com de6dd45c2e69.jpg

    https://www.youtube.com/channel/UClsiZmGd2tqgxHn9c3FLVqQ



    Soviel von meinen Lektürestreifzügen der letzten 4 bis 6 Wochen. Ich freue mich auf die WP 5-9 und bin sehr gespannt auf die neuen Feautres und Möglichkeiten. Ich glaube dass sich da auch ein Einarbeiten lohnt.

    VG Südtiroler
     
    #4 suedtiroler, 17. Januar 2022
    Zuletzt bearbeitet: 17. Januar 2022
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