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WooCommerce + Wawi: Handhabung Attribute?

Dieses Thema im Forum "WooCommerce" wurde erstellt von oslogrolls, 31. Oktober 2019.

Schlagworte:
  1. oslogrolls

    oslogrolls Member

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    Wir planen mit einem bestehenden Onlineshop auf WooCommerce umzusteigen. Da wir auch ein niedergelassenes Geschäft betreiben, gibt es eine Warenwirtschaft, die mit dem Onlineshop verbunden wird. Neue Produkte werden zunächst in der Warenwirtschaft angelegt, später werden in WooCommerce die Web-relevanten Inhalte (Fotos, Beschreibung, Metadaten) ergänzt. Außerdem findet in WooCommerce die Kategorisierung der Produkte statt.

    Beim Anlegen der Produkte in der Warenwirtschaft werden grundsätzlich charakteristische Produktdaten, wie Größen und Farben bereits angelegt. Schickt man diese an WooCommerce, werden diese im WordPress-Sprech als Attribute erkannt und aus gleichartigen Produkten Produktarchive erstellt (z.B. alle T-Shirts in XL). Diese können auch von Filtern im Onlineshop ausgewertet werden. Richtig soweit?

    Nun zu meiner Frage: Neben Farbe und Größe gibt es oft eine Vielzahl weiterer Produkt-Charakteristika, die man mit Attributen beschreiben könnte (Rundhals, V-Ausschnitt, tief ausgeschnitten). Jene Eigenschaften sind für die kaufmännischen Abläufe in der Warenwirtschaft zwar nicht relevant, aber man könnte sie prinzipiell auch dort anlegen. In diesem Fall könnte man sicher sein, dass man alles was Attribut ist, zentral an einem Ort verwaltet wird.

    Alternativ könnte die Verschlagwortung arbeitsteilig stattfinden: Grundlegende Attribute kommen zwangsläufig aus der Warenwirtschaft, kundenseitig relevante zusätzliche Attribute werden später in WooCommerce ergänzt – darüber hinaus findet in WC die online ausgespielte Kategorisierung nach Produktgruppen / Themen statt.

    Was sagen die Profis, welche Herangehensweise ist bei der Verwendung einer Warenwirtschaft das Sinnvollste? Zusehen, dass man alles, was Produkte logisch gruppiert nur an einer Stelle stattfindet, oder ist ein gemischter Ansatz akzeptabel?
     
  2. mensmaximus

    mensmaximus Well-Known Member

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    Welche Wawi? Wie werden die Produkte übertragen (Rest-API, XML, Import Plugin)?
     
  3. r23

    r23 Well-Known Member

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  4. oslogrolls

    oslogrolls Member

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    Es handelt sich um odoo. Es wird vermutlich eines der verfügbaren Plugins zum bidirektionalen Datentausch mit WooCommerce zum Einsatz kommen.

    Meine Frage zielte nicht nur auf die programmatische Konsequenzen der einen oder anderen Lösung ab – mir geht es vor Allem um Effizienz und Klarheit bei der Datenpflege durch unsere Mitarbeiter. Insofern würden mich auch Anwender-Erfahrungen von Woocommerce-Nutzern interessieren, die ihren Shop mit einer externen Warenwirtschaft verknüpft haben.
     
  5. oslogrolls

    oslogrolls Member

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  6. r23

    r23 Well-Known Member

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    In der Regel werden Produkt Attribute nicht erkannt. Je nach Konfiguration und Programmierung ist es möglich, dass der Kunde im Shop Filtern kann. Zum Beispiel bei Kleidung pp T-Shirts ist die Farbe wichtig. Wenn der Kunde _rot_ wählt - zeigt der Shop nur T-Shirts in der Farbe rot an. Wenn der Kunde dann noch XL wählt, zeigt der Shop nur noch lieferbare Produkte in der Größe XL und in der Farbe rot an.

    Soweit die Theorie.

    Damit der Shop das Produkt in die richtige(n) Kategorien sotiert verwendet man heute in der Regel KI.

    Hier ein typisches Beispiel
    https://medium.com/tensorflow/auto-classification-of-naver-shopping-product-categories-using-tensorflow-225f1fdb6f09

    Da du augenscheinlich im Faschion Bereich tätig bist... gibt es positive Nachrichten :)

    Zalando hat einen Datensatz von 60000 Produktbildern für die Classification zur Verfügung gestellt.
    https://github.com/zalandoresearch/fashion-mnist

    Hier der Code für Tensorflow
    https://www.tensorflow.org/tutorials/keras/classification

    Es gibt andere Lösungswege und andere Anbieter


    Bleiben wir bei dem T-Shirt XL in der Farbe ROT. Wenn du auf deinem Lager von T-Shirts mit Rundhals noch 100 Stück hast dafür aber NULL mit V-Ausschnitt - interessiert dies Deinen V-Ausschnitt Käufer leider nur die Bohne. Damit du eine sinnvolle Vorschlagliste für deinen Produkteinkauf aus deiner Wafi bekommst - solltest du meiner Meinung nach - diese Daten in der WaWi halten.

    Hier etwas an den Datensatz rum fummeln und dort an dem Datensatz rum fummeln würde ich mir ganz schnell abgewöhnen.

    Bleiben wir beim T-Shirt. neben Form "Rundhals, V-Ausschnitt" (Ausschnitt) hast du nach dem Textikennzeichnungsrecht und weiteren tollen Gesetzen musst du, Matarial, Pflegehinweise und weitere Informationen liefern:

    Beispiel: Zalando
    https://www.zalando.de/filippa-k-crew-neck-tee-t-shirt-basic-navy-f1421d02z-k11.html

    Für den Verkauf von T-Shirts im eCommerce benötigst du schon fast ein Jura-Studium
    https://shopbetreiber-blog.de/2019/08/14/bgh-verwendung-von-cotton-statt-baumwolle-nicht-unlauter/

    Ein Heidenspaß was sich in den letzten Jahren vor allem in der Textikennzeichnung getan hat.... und vor allem kaum ein Hersteller stellt dir diese Informationen zur Verfügung.

    Bei einer evtl. Abmahnung musst du relativ schnell auf allen Plattformen zum Beispiel das Matarial ändern. auch vor diesem Hintergrund würde ich die Daten nur an einer Stelle pflegen wollen.

    Zurück zur classify the products.
    Je nach Branche und Produkt kann die falsche Kategorie böse Überraschungen liefern.


    Die Daten, die Zalando auf der Beispielseite zeigt, würde ich in der Wawi pflegen.

    Meine Redaktuere, die verkaufsförderne Texte schreiben oder Übersetzungen erstellen, dürfen diese im Shop ändern.
    Bei richtigen Shops erhalten wir in der Regel zugriff auf den Admin und fügen die Medien (3d Modelle, Fotos oder Videos) zu.

    Bei der Anbindung an Marktplätzen solltest du dir die Pflege von Medien auch unbedingt ansehen.
     
  7. oslogrolls

    oslogrolls Member

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    Hallo r23 – Du hast viel Zeit für Deine Antwort investiert, allerdings bringen uns Verweise darauf, was prinzipiell auch noch alles Tolles möglich wäre nicht weiter. Auf die Gefahr hin, oldschool + umsatzverneinend rüberzukommen: Unser Ansatz ist strikt lösungsorientiert – bezogen auf die benannten Tools. Wir haben uns für eine Pipeline entschieden und haben derzeit keinen Bedarf für aufregende neue Technologien, die alles viel toller als der Mensch machen, sich ganz von alleine implementieren und sich im Handumdrehen amortisieren.

    Das T-Shirt war nur ein Beispiel – wir verkaufen keine Mainstream-Mode, sondern beratungsintensive Nischenprodukte. Wir sind nicht groß, haben keine zehntausende von Produkten, keine Schnelldreher, keinen Bestand von hunderten identischer Artikel. Google selbst scheint unsere Branche in deutscher Sprache bislang nur recht lückenhaft zu verstehen – es würde mich wundern, wenn andere selbstlernende Maschinen da erheblich weiter wären.
     
  8. r23

    r23 Well-Known Member

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    Das ist halt das übliche Problem, wenn man fiktive Beispiel Produkte für Fragen verwendet. Beratungsintensive Nischenprodukte sind selbsterständlich etwas total anderes - Danke!

    Ich verwende KI mit einer gewissen selbstverständlich an verschiedenen Stellen und kann deine Ablehnung in diesem Bereich nicht verstehen. Wenn du einmal die Lieferung von roten T-Shirts mit V-Ausschnitt mal eben in deinen Online Shop einpflegen möchtest - würdest du den Wunsch nach KI verstehen. Da mein funktionierender Beispielcode jetzt von Zalando kostenlos zur Verfügung gestellt wird - man Python per se schon bei der WaWi verwendet kann man eben TensorFlow für die Sortierung der Produkte verwenden. In meinen Shops auch in WooCommerce läuft schon seit Jahren KI. Selbst wenn man keinen eigenen Server für seinen Shop verwendet kann man über Cloud Anbieter eben KI in seinen Shop holen.

    Ich verwende KI heute auch in der Bildbearbeitung mit einer Selbstverständlichkeit. Die Foto Verschlagwortung macht die KI (T-Shirt, Rot .. ) - auch für die Anforderung der Marktplätze verwenden wir KI. Hast du schon mal Produktbilder für Amazon auf weißen Hintergrund freigestellt?

    Wir bereiten in unserer WaWi die Produktbeschreibung für Voice Search https://www.trafficdesign.de/knowhow/seo/sprachsuche-seo
    und Visual Search https://www.internetworld.de/e-commerce/unternehmen/4-tipps-einfuehrung-visual-search-1691177.html mit KI vor.

    Kunden mit deiner WaWi und beratungsintensiven Nischenprodukten holen maximal die Bestellung aus dem Online Shop über eine Schnittstelle. Die " beratungsintensiven Nischenprodukten " werden über die Shop-Oberfläche eingepflegt - da es keine wirklichen Lösungen für die Produktmerkmale gibt. Außer man kann sich an Standards halten - wie BMECat https://de.wikipedia.org/wiki/BMEcat
    aber bei beratungsintensiven Nischenprodukten kannst du dies in der Regel vergessen. Da schon alles vorhanden ist - gibt es vermutlich auch keine Förderprogramme mehr für dich.

    Evlt. kann man mit etwas Aufwand den Lagerbestand von den "beratungsintensiven Nischenprodukten" über die verwendete WaWi noch pflegen...

    Viel Erfolg mit dem Umzug nach WooCommerce!
     
    #8 r23, 4. November 2019
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2019
  9. oslogrolls

    oslogrolls Member

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    Es ist vollkommen üblich, allgemeinverständliche Beispiele zu verwenden. Äpfel und Birnen haben halt nicht so gut gepasst.

    Diese Falle hast Du Dir regelrecht selbst ausgehoben. Ich hatte weder nach KI, noch nach Bespielung von Markplätzen und all den anderen Aspekten gefragt, die Du allesamt off topic in's Spiel gebracht hast.

    Ich habe verstanden, dass Du großer Freund der von Dir aufgezählten Technologien bist. Aber ich würde Dir wünschen, dass Du Deine Zeit sinnvoller verbringst, als auf Fragen zu antworten, die ich gar nicht gestellt habe.

    Danke schön :)
     
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